Zerstörtes Diyarbakir


Brights - Die Natur des Zweifels

Bild: Stadtverwaltung von Diyarbaki

Einschusslöcher in Häuserfassaden, abgeriegelte Stadtviertel: In Diyarbakir im Südosten der Türkei verschwindet ein historischer Stadtteil hinter Absperrungen. Und mit ihm bedeutende Kirchen, Moscheen, Gebäude.

Von Elke Dangeleit | TELEPOLIS

Der Stadtteil Sur innerhalb der historischen Stadtmauer wurde zu fast 100% von der türkischen Regierung enteignet. Die Stadtverwaltung von Diyarbakir veröffentlichte eine differenzierte Karte, auf der in rot die enteigneten Parzellen markiert sind.

Das bei den Touristen beliebte Gassengewirr, welches der Altstadt ihren besonderen Flair verlieh, ist auch für die Bewohner nicht zu betreten. Sie haben alles verloren, leben nun zum Teil in öden Neubauten am Stadtrand oder sind bei Verwandten im Umland untergekommen. Ein kleiner Teil der Altstadt wurde inzwischen vom Militär wieder freigegeben.

Die Zerstörungen dort lassen erahnen, wie es im abgeriegelten Teil von Sur aussieht: „Dort wo einst Dutzende Familien in einem Gassengewirr lebten, klafft jetzt eine große Freifläche neben der ausgebrannten…

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