Schule und Religion – ein Schwerpunkt: Wie sich der Religionsunterricht in Deutschland verändert hat


Schule und Religion

360° zum Religionsunterricht

http://media-cdn.sueddeutsche.de/globalassets/img/unsprited/placeholder.pngWie hat sich der Religionsunterricht in Deutschland verändert? | Warum verzeichnen konfessionelle Privatschulen regen Zulauf? | Was bedeutet der Glaube für Lehrer und Schüler? | Diese und weitere Fragen klärt unser Themenschwerpunkt.

 

14. Juni 2016, 07:11 Uhr

Schule Wie sich der Religionsunterricht in Deutschland verändert hat

Welchen Platz wird der Glaube künftig an den Schulen einnehmen?(Foto: Illustration Jessy Asmus für SZ.de
Immer weniger Schüler besuchen den konfessionellen Reli-Unterricht, dafür steigen die Anmeldezahlen in Ethik. Über die Entwicklung eines vieldiskutierten Schulfachs – mit interaktiver Grafik.

Von Matthias Drobinski und Markus C. Schulte von Drach

Reli. Ist das nicht dieses Fach, wo nette, aber schluffige Lehrer in Gesundheitsschuhen mal über Jesus, mal über Sekten und mal über Drogen reden wollen – und am Ende auch der faulste Schüler noch eine Drei kriegt? Oder ist es jenes Fach, bei dem die Gesandten der großen Kirchen den Kindern den rechten Glauben beibiegen?Über kein Schulfach wird seit Jahrzehnten immer wieder so heftig gestritten wie über den Religionsunterricht. Mathe, Deutsch, Englisch sind wichtige Fächer, na gut. Aber Religion? Man kann das Thema ja mal bei einer Party aufbringen, für Unterhaltung ist den Abend über gesorgt, Anekdoten aus dem eigenen Schulleben inklusive. Langweilig ist Reli so gesehen schon mal nicht.Mathe, Deutsch und Englisch mögen wichtig sein, der Religionsunterricht ist aber das einzige Schulfach, dessen Existenz das deutsche Grundgesetz garantiert. Im Artikel 7 heißt es im Absatz 3: „Der Religionsunterricht ist (…) ordentliches Lehrfach.“ Und: „Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt.“

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Der Staat hat also darauf zu achten, dass nichts unterrichtet wird, das sich gegen Recht und Gesetz richtet. Ansonsten aber mischt er sich nicht in die Inhalte des Unterrichts ein. Der Staat stellt und bezahlt in der Regel die Religionslehrer – die aber brauchen auch die Erlaubnis der Kirchen, um unterrichten zu dürfen. Bei schweren Verstößen gegen kirchliche Regeln können sie diese Erlaubnis verlieren….http://www.sueddeutsche.de/thema/Schule_und_Religion

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