Verhaltensökonomie beim Penaltyschiessen |Der Tor im Tor


Wer die Lehren der Verhaltensökonomie beherzigt, dessen Schuss landet womöglich eher im Tor. (Bild: Jean-Christophe Bott / Keystone)

Wer die Lehren der Verhaltensökonomie beherzigt, dessen Schuss landet womöglich eher im Tor. (Bild: Jean-Christophe Bott / Keystone)

Verhaltensökonomie beim Penaltyschiessen
Der Tor im Tor
Kommentarvon Thomas Fuster 9.6.2016, 18:32 Uhr

Ökonomen haben über 350 Elfmeter-Duelle bei grossen Fussballturnieren ausgewertet. Ihr Ratschlag an die Penaltyschützen macht klar, dass auch Torhüter nur beschränkt rational sind.

 

Der Mensch ist alles andere als ein rationales Wesen. Diese Tatsache haben Vertreter der Verhaltensökonomie in diversen Experimenten recht überzeugend zu beweisen vermocht. Statt sich streng an das Modell des Homo oeconomicus zu halten, agieren Individuen oft irrational und entgegen ihren Interessen. Ein besonders hartnäckiger Denkfehler ist der sogenannte Spieler-Fehlschluss (gambler’s fallacy). Gemeint ist damit die irrtümliche Annahme, die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses hänge von der Häufigkeit seines Eintretens in der Vergangenheit ab. Eine Folge des Irrtums ist etwa die Erwartung, nach einer Reihe von Münzwürfen mit dem Ergebnis «Kopf» steige die Wahrscheinlichkeit auf ein Ergebnis «Zahl». Tatsächlich liegt die Wahrscheinlichkeit jedoch vor jedem Wurf bei 0,5 – und zwar völlig unabhängig von den Ergebnissen davor.::::http://www.nzz.ch/wirtschaft/kommentare/verhaltensoekonomie-der-tor-im-tor-ld.87876?mktcid=nled&mktcval=105_2016-6-10

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