Rätsel um gestoppten Mongolensturm gelöst?


Brights - Die Natur des Zweifels

Mongolischer Reiter. Das mongolische Heer rückte im 13. Jahrhundert immer weiter gen Westen vor – bis 1242.
© William Cho/ CC-by-sa 2.0

Forscher könnten herausgefunden haben, warum die Mongolen im Frühjahr 1242 ihren Sturm auf Europa so plötzlich abbrachen: Schuld war nicht eine militärische Niederlage, sondern schlicht das Wetter. Denn ein schneereicher Winter und ein kalt-nasses Frühjahr verwandelte damals die ungarische Steppe in eine Sumpflandschaft, wie Klimadaten verraten. Das behinderte die militärischen Operationen der Mongolen und sorgte für Hunger bei Pferden und Soldaten.

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Im 13. Jahrhundert eroberten die Mongolen weite Teile Eurasiens: Zunächst unter Dschingis Khan, dann unter seinen Nachfolgern dehnten sie ihr Reich bis weit in den Westen hinein aus. Im Frühjahr 1241 schlug das Mongolenheer unter Dschingis Khans Enkel Batu in kurzer Folge die Armeen Polens und Ungarns und überquerten im Winter 1242 sogar die Donau. Ungarns König Béla IV. floh daraufhin nach Österreich.

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