Die Kirche „verrecke“ entweder an Unverständlichkeit oder an bemühter Jugendlichkeit


Brights - Die Natur des Zweifels

Erik Flügge – politischer Stratege mit eigenem Unternehmen (Deutschlandradio/David Sievers, Squirrel & Nuts GmbH)

Der Kommunikationsberater Erik Flügge hat ein Buch über die Sprache in Predigten geschrieben. Die Kirche „verrecke“ entweder an Unverständlichkeit oder an bemühter Jugendlichkeit, sagt er. Er rät Geistlichen, so über Gott zu reden, als säßen sie mit Freunden in der Kneipe.

Erik Flügge im Gespräch mit Monika Dittrich | Deutschlandfunk

Monika Dittrich: Herr Flügge, was ist denn so furchtbar an der Sprache, die in Kirchen gesprochen wird?

Erik Flügge: Ich glaube im Kern, dass sie nicht funktioniert. Das ist das eigentliche Drama, das diese Sprache mit sich bringt. Sie klingt für jemanden, der da nicht jeden Tag ist, falsch. Die Wortbetonung ist an der falschen Stelle im Satz, es gibt Sprachbilder, die es sonst nirgendwo gibt. Und am Ende sitzen ganz viele Leute davor und sagen: verstehe ich nicht.

Dittrich: Können Sie mal ein Beispiel nennen?

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