Volker Beck im Interview „Keine Sorge: Ich bin bei Sinnen“


Brights - Die Natur des Zweifels

Photographer Angelika KohlmeierAngesichts des Anti-Islam-Programms der AfD und ihren Angriffen auf die gottesdienstliche Praxis der Muslime, Stichwort: Minarett-Verbot, fordern die Islam-Verbände zum Schutz der freien Religionsausübung umso vehementer die Anerkennung als Körperschaften des öffentlichen Rechts, analog zu den Kirchen. Stehen Sie als alter und neuer religionspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion da an der Seite der Verbände?

Von Joachim Frank | Kölner Stadt-Anzeiger

Volker Beck: Die Religionsfreiheit der Muslime müssen wir verteidigen. Die Verbände sind keine allein religiösen Verbände, sondern gewinnen ihr jeweiliges Profil aus nationalen und politischen Prägungen. Das ist unserem Religionsrecht fremd und problematisch unter dem Gesichtspunkt der Integration. Soll etwa die Türkisch-Islamische Union Ditib quasi als Unterbehörde des türkischen Religionsministeriums in Deutschland öffentliches Recht geltend machen und ausüben können? Ich denke, nein. Schließlich ist Türkischsein kein Glaubensbekenntnis.

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