Die Kirche ist längst nicht so naiv wie Käßmann


Brights - Die Natur des Zweifels

Margot-KässmannKeine Waffen für niemand? Die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende spricht mit ihrem Pazifismus vielen Deutschen aus der Seele. Dabei verschweigt sie, dass ihre Kirche viel differenzierter argumentiert.

Von Thorsten JungholtDIE WELT

Die Weltlage ist düster, wohin man auch blickt. Krieg in der Ukraine, in Gaza, in Syrien, im Irak. Nicht zu vergessen Afghanistan und der afrikanische Krisenbogen von Somalia bis Zentralafrika. Die Schreckensnachrichten bewegen viele. Auch Margot Käßmann, früher Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die fragt: Müssen wir uns schämen, weil die Bundesrepublik ein Hort des Friedens und der Sicherheit ist?

Nein, sagt sie. Wir können froh und dankbar sein. Wir können beten, spenden und Flüchtlinge aufnehmen. Und wir können hoffen, dass die Menschen auch anderswo irgendwann den Frieden lernen. Bis dahin schafft Deutschland sein Militär ab, so wie Costa Rica. Und wenn von Vernichtung bedrohte Volksgruppen um Waffen bitten, sagen wir: Das ist unsere Option nicht. Selig…

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